Airsens: Modifizierbarer Drucksensor

Einführung
Gemeinsam mit dem HSG-IMIT entwickelte die seleon gmbh eine neue Generation von Flowsensoren mit sehr geringem Durchfluss und schnellem Ansprechverhalten.  

Aufgabe
Recherche nach geeigneten Anwendungen im Medizinbereich/Intensivmedizinbereich für Airsens im Rahmen des Atemmonotorings. 

Ergebnis
Zwei Anwendungen hat seleon bereits für diesen Sensor entwickelt. Der erste Ansatz stellt einen konfigurierbaren Sensor dar, welcher per Batterie versorgt und mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet kabellos Daten übertragen kann. Nötige Kennlinienanpassungen oder Signalfilterungen können in den Sensor programmiert werden. Ebenso ist die Integration einfacher Anwendungen in den Sensor möglich. Schwerpunkte für den Einsatz war eine sehr geringe Beeinflussung der natürlichen Atmung durch einen möglichst niedrigen Atemwiderstand sowie eine direkte Positionierung an der Beatmungsmaske.
Kundenvorteile
Mit dem Einsatz von Airsens wird die Atemüberwachung im Schlaflabor oder auf der Intensivstation bzw. im Aufwachraum nach einer OP ermöglicht. Die physiologische Unbedenklichkeit für den Bereich der Beatmung konnte nachgewiesen werden. In der Kombination mit Pitotrohr hilft ein integrierter Filter zur Vermeidung von Verunreinigungen, der Atemwiderstand ist nur minimal. Durch ein Disposable atmet der Patient. Durch die Vorverarbeitung im Sensor stehen die Daten zur direkten Nutzung zur Verfügung. Dieses Gerät wurde von seleon als Prototyp entwickelt.